Lexikon
Begriffe
Beleuchtungsstärke in Abhängigkeit zur Lichtempfindlichkeit der Kamera und der
Lichtstärke des Objektivs
Ein weiteres Kriterium zur Berechnung der Beleuchtung ist die Lichtempfindlichkeit
der Kamera und die Lichtstärke (F) des Objektivs.
Bei allen unseren Kameras wird die Lichtempfindlichkeit als reflektiertes Licht vor
dem Objektiv mit einer Blende F 1,4 angegeben, da dies in der Praxis ein üblicher
Lichtwert eines Objektivs ist.
Vergleicht man diesen Wert mit der Lichtempfindlichkeit gemessen direkt vor dem
CCD-Sensor, so muß dieser Wert mit dem Faktor 10 multipliziert werden, um ihn mit
der Angabe bei F 1,4 zu vergleichen.
Dieser Wert ist jedoch nicht praxisnah, da die Kamera nur mit einem Objektiv eingesetzt
werden kann. Die angegebene Lichtstärke des Objektivs entspricht der maximalen
Blendenöffnung, d. h., je mehr die Blende schließt, desto geringer wird die
Lichtstärke des Objektivs.
Erforderliche Mindest-Beleuchtungsstärke in Abhängigkeit zur Lichtstärke des Objektivs
Bei Einsatz von diskreter Infrarot - Beleuchtung kommt es aufgrund des eingeschränkten
Spektralbereichs (ca. 760 – 1000 nm) zu einer verfälschten Darstellung
der Graustufen. Zum Beispiel erscheint Rasen sehr hell, so daß der Eindruck entsteht,
es liege Schnee auf dem Rasen.
Bei IR – Beleuchtung muß mit einer Lichtausbeute von max. 20 % kalkuliert werden,
da nicht die volle Lichtempfindlichkeit der Kamera in diesem Spektralbereich zur
Verfügung gestellt werden kann.
siehe auch: LED-Scheinwerfer
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