Lexikon
Begriffe
Eine wichtige Frage, die sich im Hinblick auf den Einsatz von Funk-Technologie immer wieder stellt, ist die mögliche gegenseitige Störung von elektronischen Geräten (nicht nur von Funk-Sendern und Empfängern). Oftmals werden sogar Bedenken zu einem möglichen Gesundheitsrisiko durch die Nutzung von auf Funk basierenden Produkten geäußert. Mit ein Grund für den Siegeszug der Funk-Technik, in vielen Bereichen des täglichen Lebens, ist der Umstand, dass Funk basierende Geräte einer Vielzahl von Standards und strengen gesetzlichen Richtlinien entsprechen müssen.
Sie stellen sicher, dass die Beeinflussung zwischen verschiedenen auf Funk basierenden Geräten und auch anderen elektronischen Geräten entweder unmöglich ist, oder die festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten, welche die internationalen und nationalen bzw. europäischen Standardisierungs- Gremien festlegen. Die Einhaltung dieses zugewiesenen Frequenzbandes (2.4 – 2.483 GHz) und die präzise Umsetzung der im Standard beschriebenen Verfahren stellt sicher, dass es keine gegenseitige Beeinflussung mit üblichen schnurlosen Telefonen (wie z. B. die in Europa weit verbreiteten DECT Telefone) oder handelsüblichen Fernsteuerungen (433 MHz) geben kann.
Da IEEE 802.11 Funk-LAN-Produkte speziell für den Einsatz in Büros und anderen Arbeitsumgebungen entwickelt wurden, senden sie auch mit einer entsprechend niedrigen, gesundheitlich unbedenklichen Leistung. Diese Leistung liegt unter einem maximalen Wert von 100mW und damit z. B. signifikant unter der Sendeleistung von gebräuchlichen GSM Telefonen ca. 2 W bei Geräten GSM Klasse 4, d. h. Frequenzbereich 880-960 MHz). Erhöhte Gesundheitsrisiken konnten deshalb beim Umgang mit Funk-LANs im 2.4 GHz Frequenzband nicht festgestellt werden.
siehe auch: Wireless LAN
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